Die Fünf Wandlungsphasen

 



Die Fünf Wandlungsphasen sind nicht Elemente im Sinne von Bestandteilen, sondern Aspekte eines dynamischen Ablaufes, der als zyklisch erlebt und meist in einem fünfgeteilten Kreis im Uhrzeigersinn dargestellt wird. Es gibt vielfältige Beziehungen und Veränderungen unter ihnen.

Die Lehre der Wandlungsphasen untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen.

 

Holz

Leber/Galle - Frühling, Osten
Aufbruch, Entwicklung eines Handlungsimpulses, Expansion, Steigen

Farbe: Grün

Seelenbezug: Hun

Verletzender Ausdruck: Ärger

Positive Qualtiät: Gefühl für Richtung und Strategie

Tugend: Mitgefühl

Feuer

huǒ

Herz/Dünndarm - Sommer, Süden
Ausgestaltung, dynamische Phase, Aktion

Farbe: Rot

Seelenbezug: Shen

Verletzender Ausdruck: Hass, Neid und Begehrlichkeiten

Positive Qualtiät: Verständnis des Spirituellen bzw. Heiligen

Tugend: Angemessenheit

Erde

Magen/Milz - Spätsommer oder auch
die letzten 18 Tage jeder Phase, Mitte

wandelnd, umwandelnd, verändernd, Fruchtbildung

Fabe: Gelb

Seelenbezug: Yi

Verletzender Ausdruck: Tadel und Schuldzuweisung

Positive Qualtiät: Verlässlichkeit

Tugend: Vertrauen

Metall

jīn

Lunge/Dickdarm - Herbst, Westen
Reife, Kontraktion, Kondensation, Ablösung, Sinken

Farbe: Weiß, helles Silber

Seelenbezug: Po

Verletzender Ausdruck: Verurteilung, Kritik

Positive Qualtiät: Ausstrahlung von Klang und Licht

Tugend: Gerechtigkeit

Wasser

shuǐ

Nieren/Blase - Winter, Norden
Betrachtung, Lageerfassung, Ruhe

Farbe: Schhwarz

Seelenbezug: Zhi

Verletzender Ausdruck: Verachtung

Positive Qualtiät: Sanftheit und Harmonie

Tugend: Demut

 

   

Sheng-Zyklus - Nährzyklus

 

In der besprochenen Reihenfolge (zyklisch im Uhrzeigersinn) nähren die Elemente einander, das eine Element gebiert das andere Element, sie stehen in der Beziehung wie die Mutter zum Kind.

·         Holz lässt Feuer brennen.

·         Asche (durch Feuer) reichert die Erde mit Nährstoffen an.

·         Erde bringt Erze (Metall) hervor.

·         Spurenelemente (Metall) beleben Wasser.

·         Wasser nährt Bäume und Pflanzen (Holz).

 

Ke-Zyklus - Kontrollzyklus

 

Mangel oder Überfluss eines der fünf Elemente des betrachteten Prozesses würde den Prozess insgesamt stören beziehungsweise den lebendigen Organismus schädigen. Kontrollierende Eingriffe können nicht willkürlich erfolgen, ohne den Prozess zu stören. Vielmehr soll die inhärente Gesetzmäßigkeit auch bei der Prozesskontrolle von außen berücksichtigt werden:

·         Bäume und Pflanzen (Holz) entziehen der Erde Nährstoffe.

·         Wurzeln halten die Erde zusammen.

·         Staudämme (Erde) halten Wasser auf.

·         Erde verschmutzt Wasser.

·         Wasser löscht Feuer.

·         Feuer schmilzt Metalle.

·         Eine Axt (Metall) spaltet Holz.

Die Kontrollrelation ist deshalb ein Pentagramm im Kreis, das dadurch entsteht, dass jedes Element auf seinen Nach-Nachfolger einwirkt. Dies entspricht der Beziehung Großmutter-Kind.

 

Schwächungs-Zyklus

 

Jedes Element entwickelt sich durch Schwächung seines Vorgängers im Nährungszyklus (zyklische Relation entgegen dem Uhrzeigersinn). Dies entspricht der Beziehung Großmutter-Mutter, die Mutter schwächt die Großmutter.

·         Feuer verbrennt Holz,

·         Holz saugt Wasser auf,

·         Wasser korrodiert Metall,

·         Metall zieht Mineralien aus der Erde, und

·         Erde erstickt Feuer.

 

Schädigungs-Zyklus

 

Die entgegengesetzte Relation (auf den Vor-Vorgänger) wird als destruktiv, verletzend beschrieben.

·         Wasser weicht Erde auf (Erosion)

·         Erde erstickt Holz,

·         Holz macht Metall stumpf,

·         Metall nimmt Hitze (Feuer) auf,

·         Feuer verdampft Wasser.

Dies entspricht der Beziehung Kind-Großmutter.



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Heilpraktikerin    Annette Böhring


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