DIÄTETIK NACH DER CHINESISCHEN MEDIZIN

 

Wenn Yin und Yang in einem ausgeglichenen Verhältnis sind, ist der Mensch gesund. Dies ist, wenn die eigene Temperatur angenehm ist, wenn man in der Früh leicht aus dem Bett kommt und voller Energie in den Tag startet. Am Abend ist ein Abschalten gut möglich und der Schlaf ist tief und erholsam.

  

 

Ernährung nach der Organuhr

·         5:00 - 7:00 der Dickdarm ist aktiv – Darmentleerung

·         7:00 - 9:00 der Magen ist aktiv – Frühstück z.B. mit Getreide und gedünstetem Obst, gerne mit etwas Fett und Eiweiß wie Nüsse. Süß oder salzig.

·         Die Milz transformiert zwischen 9:00 – 11:00 die Feinstteile.

·         11:00-12:00 z.B. eine Suppe, die den Tag begleitet und das Herz Shen nährt, der Dünndarm trennt zwischen 13:00 - 15:00 das Trübe vom Klaren

·         Die Nieren brauchen eine leichte, warme Mahlzeit 17:00 - 19:00.

Aufnahme der Nahrung

·         Möglichst nur 3 verschiedene Nahrungsmittel je Mahlzeit.

·         Nahrung mit 4-5 Stunden Abstand aufnehmen, damit ein Hungergefühl entsteht und der Stoffwechsel entlastet wird.

·         Während des Heilungsprozesses nicht fasten, sondern satt essen.

·         Die Nahrung mit Dankbarkeit zu sich nehmen.

·         Gründlich kauen.

 

Anregungen zum Kochen

 

Meine Ausbildung hat gezeigt, dass eine individuell zusammengestellte Ernährung eine entscheidende Rolle für die dauerhafte Gesundheit spielt. Für die meisten Menschen ist es günstig, mehr gekochte Speisen zu essen. Besonders das gekochte Frühstück ist eine wesentliche Säule der Fünf-Elemente-Ernährung. Ein gekochtes Frühstück aus Getreide und Kompott oder Reis und Gemüse ist sehr leicht bekömmlich und macht sicher nicht dick.

Im Kochprozess bleiben genügend Nährstoffe erhalten, die noch dazu viel besser verdaut, also im Körper umgewandelt werden können als bei Rohkost. Die Chinesische Medizin empfiehlt mindestens zwei gekochte Mahlzeiten am Tag, Rohkost besser zum warmen Essen. 

Die Chinesische Medizin stellt die persönliche Verdauungskraft in den Mittelpunkt, d.h. wenn der Mensch das Essen nicht verdauen kann, schadet es ihm, auch wenn es voller Vitamine ist. Durch die Verwendung von frischem Gemüse, verschiedenem Getreide und guten Fetten ist die Vitaminversorgung trotzdem gewährleistet.

Im-Kreis-Kochen bedeutet, die fünf Geschmäcker in einer bestimmten Reihenfolge beim Kochen hinzuzufügen, zum Beispiel süße Karotten, dann scharfen Kohlrabi, dann Salz, in der Folge sauren Zitronensaft und bitteren Kurkuma. Dadurch sollen alle Organe angesprochen werden und das Gericht bekömmlicher werden.

Kalorien sind kein Thema in der Ernährung nach Chinesischen Medizin, also entfällt auch das Zählen der Kalorien, das in vielen Köpfen fest verankert ist. Zunehmen passiert eher durch die Brotmahlzeiten und Snacks zwischendurch oder durch Alkohol, nicht durch ausgewogene Hauptmahlzeiten.

   

  

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Heilpraktikerin    Annette Böhring


Tel.: 030 301 11 893
Mail: praxis(et)boehring.de