Diagnose

 

 Die Diagnose stützt sich auf vier Verfahren:

·         Befragung:
Bei einer Anamnese werden chronischen Krankheiten, ernste Krankheiten oder Todesursachen nicht nur des Patienten sondern auch der Familie erfragt. Neben dem aktuellen Beschwerdebild ist die Gesamtheit des menschlichen Befindens  z.B. Appetit, Verdauung, Schlaf und Temperaturempfinden wichtig für Beurteilung des Gesundheitszustands. Es wird sowohl der körperliche als auch der geistige Zustand des Patienten berücksichtigt.

·         Tastung des Pulses:
Man kann über 28 verschiedene Pulsqualitäten unterscheiden, welche detailliert Auskunft über die im Körper zirkulierenden Energien geben können. So gibt es z.B. einen oberflächlichen oder tiefen Puls, einen erschöpften oder saitenförmigen, der sich anfühlt wie eine gespannte Instrumentensaite.

·         Betrachtung der Zunge:
Die Zunge ist ein weiterer Spiegel des Zustands des Patienten. Der Zungenkörper wird nach Farbe, Form, Struktur und Zungenbelag differenziert beurteilt.

·         Sinneseindrücke:
Beurteilung von Aussehen, Klang und Geruch, also z.B. der Farbe, der Stimme, aber auch von Atem- und Darmgeräuschen sowie des Geruchs von Schweißen, Urin und Stuhl, rundet die Diagnose ab.

Diese Befunde werden nach klaren und bewährten Regeln zu einer Chinesischen Diagnose geordnet. Diese genaue Beschreibung des energetischen Zustandes ist Voraussetzung für den richtigen Einsatz der therapeutischen Verfahren. Oft eingesetze  Heilmittel sind Tees, die aus einer Pflanzenmischung bestehen und  speziell auf die Heilung der Krankheit abzielen.

Von Hahnemann und seinen Nachfolgern wurden ausgedehnte Materia Medica erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem Arzneimittelbild zuordnen kann Die Substanzen stammen u.a. aus den Naturreichen (Pflanzen, Tiere, Mineralien) oder aus potentierten Medikamenten der Schulmedizin.

 

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Heilpraktikerin    Annette Böhring


Tel.: 030 301 11 893
Mail: praxis(et)boehring.de