YIN und YANG

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Im Daoismus, welche eine der beiden zentralen Denkströmungen der Philosophie in der chinesischen Medizin ist, entstand die Welt aus dem ursprünglichen, «reinen» Qi (Yuanqi), in dem Yin und Yang noch nicht gegensätzlich waren. Himmel und Erde bildeten sich, indem das helle Yangqi aufstieg und zum Himmel wurde. Was Yinqi erhielt, wurde dagegen dunkel und schwer – und wurde Erde. So entstand die Polarität, die unsere Welt, unseren Körper und unser Leben prägen. Die Folge: Wo Polarität herrscht, kann Ungleichgewicht entstehen. Nach Ansicht der chinesischen Medizin haben alle Krankheiten ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht auf körperlicher oder geistiger Ebene.

 

Konkret bedeuten Yin und Yang die schattige und die sonnige Seite eines Hügels, in weiterem Sinne also Dunkelheit und Licht.
Yin und Yang erscheinen zunächst wie Gegensätze, sie sind jedoch nur wie zwei Seiten einer Medaille, sie gehören zusammen.
Die Chinesen haben aber von alters her alle Dinge ihrer Erfahrungswelt den beiden Polaritäten zugeordnet, was die folgende Auswahl veranschaulichen mag.

 

Yang +

Yin -

Yang

Yin

links

rechts

Qi

Xue (Blut) 

oben 

unten

Shen (Seele/Geist)

Jing (Essenz)

äußeres

inneres

WEI (Schützendes)

Ying (Nährendes) 

warm, heiß

kalt, kühl

FU-Organe
(Yin-Orbes)

ZANG-Organe
(Yang-Orbes)

bewegtes

stilles

Körperäußeres

Körperinneres

hell

dunkel

Rücken

Bauch

männlich

weiblich

Mitternacht bis Mittag

Mittag bis Mitternacht



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Heilpraktikerin    Annette Böhring


Tel.: 030 301 11 893
Mail: praxis(et)boehring.de